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Profiling

Wortbedeutung "Profilbildung". Die Agenturen für Arbeit benutzen diesen Begriff anders als Berater. Bei den Arbeitsagenturen heißt es: "Zum Profiling gehört die Feststellung von beruflichen und persönlichen Merkmalen wie Kenntnisse, Qualifikation, Berufserfahrung, Aktualität der Qualifikation und Kenntnisse, Weiterbildungsfähigkeit und -bereitschaft. Ferner gehören die Gegebenheiten des Arbeitsmarktes dazu, auf den sich die Vermittlungsbemühungen für den Arbeitslosen erstrecken." Nach dem Job-AQTIV-Gesetz sind die Agenturen für Arbeit verpflichtet, mit dem Arbeitslosen umfassend alle Daten zu ermitteln, die für eine schnelle und gezielte Vermittlungsarbeit erforderlich sind. Dabei sollen die Qualifikationen, Stärken und Beschäftigungschancen des Arbeitslosen genauso festgehalten werden wie die Schwierigkeiten, die bei der Jobsuche entstehen könnten

In der Beratung wird Profiling eingesetzt, um für eine bestimmt Position die am besten geeignete Person zu finden – also im Firmenauftrag. Ziel ist die passgenaue Besetzung einer Stelle.
Profiling wird aber auch in der Beratung für Stellensuchende durchgeführt. Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche Arbeitsinhalte und welche strukturellen Rahmenbedingungen die Passgenauigkeit zu einer Stelle bedingen.

In beiden Fällen geht es schwerpunktmäßig um vier Aspekte:

  1. Auflisten und Bewerten von beruflichen Erfahrungen,
  2. genaues Feststellen der kognitiven Fähigkeiten,
  3. Herausarbeiten der beruflichen Neigungen und nicht zuletzt
  4. Bewerten der affektiven Merkmale (dazu gehören z.B. Selbstbewusstsein, soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit).

core10/box-black.gif Allgemeinere Hinweise

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Wikipedia