Hierunter versteht man Jugendliche, die durch familiäre oder persönliche Beeinträchtigungen kaum Chancen auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben. Merkmale für Benachteiligung sind z.B. keine oder geringe Bildungsabschlüsse der Eltern, Probleme aufgrund von Übersiedelung, frühe Schwangerschaften. Das zentrale Problem arbeitsloser Jugendlicher ist eine fehlende Ausbildung. Hier setzen die Fördermaßnahmen an. Wichtigstes Element ist die Berufsvorbereitung, bei der in der Regel Berufsorientierung durch praktische Ausbildung in verschiedenen Sparten angeboten wird. So vorbereitet – mit ersten praktischen Fähigkeiten ausgestattet – sollen die Jugendlichen bei der Suche eines Ausbildungsplatzes ihre Chancen erhöhen.
Ansprechpartner sind die zuständigen Agenturen für Arbeit und die ARGE, die in der Regel gut ausgestattet sind mit Mitteln verschiedener Förderprogramme der Bundesregierung für benachteiligte Jugendliche.
Allgemeinere Hinweise