Zu Berufsabschlüssen führen umfassende Bildungsmaßnahmen, die meist in Vollzeitunterricht stattfinden. Ihre Bedeutung wird dannach unterschieden, wer die Prüfungsordnung festlegt.
Ausbildungsmodule sind zumeist Teilabschnitte einer Berufsausbildung oder Fortbildung. Sinn der Modularisierung von Kursen ist es, die Module bedarfsgenauer auch einzeln belegen zu können - sofern es nicht auf den Abschlusstitel ankommt. Den gibt es nur, wenn alle Module der Aus- oder Fortbildung erfolgreich absolviert wurden.
Vorbereitungs- und Orientierungsangebote sind den verschiedenen WISY-Themenbereichen der Ausbildungen in einem gemeinsamen ersten Kapitel vorangestellt. Sie sind vom Zeitumfang deutlich kürzer, da sie nur der fundierten Wahl vor dem Start der eigentlichen Aus- oder Fortbildung dienen.
Umschulungen sind eigentlich auch 'normale' Berufsausbildungen, die sich i.d.R. aber nicht an Jugendliche, sondern Erwachsene wenden und auf ihre besonderen Bedürfnisse besser zugeschnitten sind.
Fort- bzw. Weiterbildungsberufe sind nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) geregelt. Inhalte, Ziele, Anforderungen und Prüfungsverfahren und -voraussetzungen werden von zuständigen Stellen festgelegt, die auch die Prüfungsausschüsse einrichten. Die Berufsbezeichnungen von Fort- bzw. Weiterbildungsberufen sind rechtlich geschützt.
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