Als langzeitarbeitslos gelten alle, die länger als ein Jahr ununterbrochen arbeitslos sind. Diese Gruppe müsste eigentlich weiter differenziert werden in Personen, die unter den gegenwärtigen Verhältnissen kaum Chancen auf einen Arbeitsplatz haben und schon eher als Dauerarbeitslose bezeichnet werden müssen. Diese Gruppe ist nach jedem Konjunkturzyklus größer geworden.
Allerdings sind die Langzeitarbeitslosen besonderer Aufmerksamkeit ausgesetzt, da sie als eine der am schwersten einzugliedernden Gruppen unter den Arbeitslosen gelten. Oft wird ihnen Arbeitsunwilligkeit unterstellt. Immer wieder werden an Ihnen unterschiedliche Eingliederungsmaßmahmen ausprobiert, die sie oft nur als Zwang und Drangsalierung wahrnehmen.
Es ist immer eine Schwierigkeit, potenziellen Arbeitgebern eine längere Arbeitslosigkeit zu erklären. Untätigkeit und Passivität wirken in jedem Fall abschreckend. Wer sich aktiv um Weiterbildung bemüht, zeigt (seinem Berater bei der ARGE und auch späteren Arbeitgebern), dass er aktiv und fachlich interessiert ist und etwas unternimmt, um die Arbeitslosigkeit zu beenden.
Allgemeinere Hinweise