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Hochschulabbrecher

Hochschulabbrecher sind Studenten/innen, die i.d.R. über umfassende Studienqualifikationen verfügen, diese aber nicht so einfach dokumentieren können. Häufiger Grund für einen Studienabbruch ist die Arbeitsaufnahme. Dabei erscheint das angestrebte Diplom entbehrlich zu sein. Weniger häufig sind Prüfungsängste und Probleme mit dem Studium der Grund. Größtes Problem der Hochschulabbrecher ist es, bei Bewerbungen das Fehlen des Diploms zu begründen. Dabei sind sie ihren examinierten Konkurrenten auf fachlicher Ebene durchaus gewachsen. Besonders schwierig ist die Lage bei Fächern, in denen ein bestandenes Examen für die Berufsausübung zwingend erforderlich ist – etwa Lehramt, Jura oder Medizin. Studienabbrechern, die ihre Prüfung endgültig nicht bestanden haben, wird nichts anderes übrig bleiben, als sich beruflich neu zu orientieren.

Im einfachsten Fall reicht schon ein Bewerbungstraining aus, in dem gelernt wird, wie die fachlichen und sonstigen Qualifikationen besonders herausgestellt werden und der Abbruch plausibel begründet wird. Soll ein Berufsabschluss nachträglich erworben werden, gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen: Man bemüht sich bei der Agentur für Arbeit um einen Bildungsgutschein für eine Umschulung. Oder man geht den Weg über ein Aufbaustudium. Es gibt eine Reihe von Aufbaustudiengängen, bei denen ein abgeschlossenes Studium nicht zwingend zu den Zugangsvoraussetzungen gehört. Gerade im Zuge des momentanen Wechsels zum Bachelor-/Master-System in der akademischen Ausbildung kann es sein, dass man erbrachte Studienleistungen leichter anerkennen lassen kann, um die Zulassung zu einem Weiterbildungsstudiengang zu erhalten. Da die Zulassungsbedingungen jeweils sehr unterschiedlich sein können, ist es zu empfehlen, genauere Auskünfte bei der jeweiligen Hochschule einzuholen.

Für Akademiker zuständig sind bei den Arbeitsämtern die Hochschulteams. Deren Mitarbeiter kennen die besonderen Probleme von Akademikern und sind in der Regel entsprechend qualifiziert. Zu den besonderen Aufgaben der Hochschulteams gehört auch die Beratung bei Studienabbruch.

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